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Ihr Einstieg zum Thema: : Ausblick in die Zukunft
| Die Weltmacht und das globale Dorf ?
Globale Räume einheitlicher rechlicher und sozialer Normen |  | Es vergeht kaum ein Wochenende, an dem nicht in den Feuilletons der Tages- und Sonntagspresse die mitunter als arrogant empfundene Dominanz der USA erwähnt und mit Hinweisen auf neue Titel zu diesem Thema untermauert wird. Darin finden sich auch regelmässig Ermahnungen an die Adresse der politischen Führung, die Hegemonie als eine Wertegemeinschaft zu kommunizieren und zu pflegen, der freiwillig beizutreten sich lohnt - ebenso wie in ihr zu verbleiben.
Die Erwartung, dass Staaten wie China und Indien wesentliche Voraussetzungen sozialer Stabilität und wirtschaftlicher Prosperität - etwa die Beseitigung der Korruption - nur durch Öffnung und Demokratisierung erreichen können, stützt diese These. Damit geht die Entwicklung zu globalen Räumen einheitlicher rechtlicher und sozialer Normen bei gleichzeitiger Fraktionierung der Entscheidungszentren einher.
Dieser Prozess vollzieht sich in uneinheitlicher Dynamik. Das von der britischen Kolonialzeit geprägte Indien hat es dabei einfacher als Russland, das sich noch nicht seiner übermächtigen, in der Tradition des zaristischen Dienstadels agierenden Bürokratie entledigt hat und keine aufgeklärte Bürgergesellschaft aufweist. |  | |
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