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Ihr Einstieg zum Thema: : Ausblick in die Zukunft
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Renaissance der Klassengesellschaft
Beeinflussung sozialer Strukturen
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Die sozialen Strukturen der westlichen Industriegesellschaften erweisen sich als resistent gegenüber Versuchen, durch Chancengleichheit im Bildungswesen den sozialen Aufstieg zu fördern. In Ländern mit renommierten Eliteschulen stellen 90% der Bevölkerung weniger als 10% der Studierenden (Frankreich) oder stammen zwei Drittel der Studierenden aus jenen 2% der Familien mit einem Jahreseinkommen von über 200'000 Dollar (USA). Die grosse Mehrheit der Studierenden wird in Zukunft in Ausbildungsstätten gedrängt, deren Besuch nicht mehr als Voraussetzung für eine attraktive Karriere in Wirtschaft, Verwaltung und Politik genügt.
Damit könnte sich eine gesellschaftliche Polarisierung abzeichnen, die bereits seit Jahren an der Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung ablesbar ist („Zweidrittel-Gesellschaft“). Allerdings lassen die in diese Richtung weisenden Studien offen, in wie weit die Globalisierung die sozialen Strukturen beeinflusst. Die Empfehlung der Forschung an den beruflichen Nachwuchs ausserhalb bürgerlicher Kreise, durch überdurchschnittlichen Einsatz und ein breites Ausbildungsspektrum die Folgen „falscher“ Herkunft zu kompensieren, korrespondiert mit der Beobachtung, dass sich besonders die Einwanderer aus Schwellenländern durch Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit vermehrt das soziale Gefüge ihrer Gastländer adaptieren und damit die Durchlässigkeit der etablierten sozialen Schichten begünstigen.
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