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Ihr Einstieg zum Thema: : Ausblick in die Zukunft
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Replik auf Popper
Die offene Gesellschaft wandelt sich – und ihre Feinde
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Die Marx’sche Vision einer bedürfnisgerechten Gesellschaft ohne Staat und Recht, bereits durch Karl Popper (1902 – 1994) als nicht schlüssig widerlegt, ist mit dem Ende des kalten Krieges endgültig – um Marx’ eigene Worte zu gebrauchen – „auf dem Abfallhaufen der Geschichte gelandet“.
Die in Poppers Werk „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ skizzierte offene, demokratische Gesellschaft hat sich als wandlungsfähig gezeigt, ohne sich jedoch neuen Diskussionen um ihren historischen Sinn und ideologisch geprägten Angriffen entziehen zu können.
Vor dem Hintergrund einer nihilistischen Betrachtungsweise, die keinen Hinweis für ein historisches Entwicklungsgesetz finden kann, gewinnt die Frage nach der wertebestimmten Gestaltung der Zukunft an Bedeutung. Hier ist die Herausbildung mehrerer Fronten erkennbar, die von den Vertretern eines hedonistisch geprägten Liberalismus bis zu den – populistisch auftretenden - Anhängern einer stärkeren Reglementierung wirtschaftlicher und sozialer Prozesse in Erwartung von Gleichheit und Gerechtigkeit reicht.
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