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Ihr Einstieg zum Thema: : Gestaltung der Zukunft
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Das Handwerk der strategischen Planung anwenden
Die Vision im Tagesgeschäft abbilden |
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Die Vision als Ausdruck unternehmerischen Selbstverständnisses ist gestaltete Zukunft. Ihre Formulierung offenbart häufig mangelnden Mut, Entscheide von grosser Tragweite unter unvollkommener Information zu fällen. Dabei bleiben angesichts der hohen Komplexität in der Regel genügend Optionen, um vermeintliche Fehlentscheide zu korrigieren.
Wichtig ist, die Vision auf ein Szenario auszurichten, das einen wünschbaren – und hinreichend wahrscheinlichen – Rahmen für die angestrebten Werte und Beziehungen bildet.
Unter dieser Voraussetzung sind zunächst die Indikatoren dieser Werte und Beziehungen zu bestimmen, damit mess- oder zumindest beobachtbare Zielgrössen ermittelt werden können.
Diese Zielwerte sind nur indirekt Ausdruck der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Die Definition eines anzustrebenden Marktanteils ist sinnlos, wenn sie sich auf wertschöpfungsintensive und starkem Preiswettbewerb unterworfene Produkte bezieht, die es in der heutigen Form am Ende der Planungsperiode nicht mehr gibt.
Anders verhält es sich mit der Generierung und dem Erhalt von Werten und Einstellungen, die dem Kaufverhalten und der Kundenloyalität zu Grunde liegen. Werden die Strategien aus diesen Kriterien kausal abgeleitet und ihre Zielwerte zeitlich etappiert, lassen sich auch die Erfolgsgrundsätze für situatives Verhalten im Tagesgeschäft formulieren.
Methodisch ergänzt dieser Ansatz auch das Konzept der Balanced Scorecard. Dieses wird häufig auf die Etappierung der Strategien und ihre Übersetzung in finanzielle Daten beschränkt, die nicht auf die Werte im Sinne finaler existenzieller Ziele gerichtet sind.
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